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Schottland

Liederjan – Fraunhofer Saitenmusik – Le Clou am 24. Juni 2011 in der Drehleier, München

Früher waren diese Gruppen immer wieder beim Kaltenberger Folkfestival zu Gast. Jetzt sind sie am 24. Juni 2011 um 20.30 Uhr wieder zu einem Gemeinschaftskonzert im Theater Drehleier, Rosenheimer Straße 123, 81667 München, Reservierung Telefon 0 89/48 27 42 zu erleben:

Mit den Bands Liederjan, Fraunhofer Saitenmusik und Le Clou treten drei Ikonen des europäischen Folk Revivals der 70er Jahre gemeinsam auf die Bühne.
Seit jener Zeit, in der Bands nicht von Plattenfirmen gecastet wurden, sondern sich aufgrund musikalischer oder gesellschaftlicher Utopien zusammenschlossen, sind diese Musiker ununterbrochen aktiv.
Die unverwechselbare Identität jeder dieser Gruppen ist das Ergebnis im Laufe vieler Jahre gewachsener Entwicklungen und entwirft ein wohltuend eigenständiges, unangepasstes Bild von Volksmusik und dem Metier des Musikers. Über 100 Jahre Bandgeschichte, direkter Kontakt mit dem Publikum und Freude an der Musik stehen da im Rampenlicht.

Fraunhofer Saitenmusik, 1978 in München gegründet, haben die Stubenmusik aus den dörflichen Wohnzimmern geholt, kräftig entstaubt, und auf ein hohes kammermusikalisches Niveau gehoben. Auf allen Kontinenten hat das Ensemble bereits gastiert. Harfe, Hackbrett, Flöten, Gitarre und Kontrabass verschmelzen zu einem facettenreichen musikalischen Amalgam. Jede ihrer Kompositionen hat eine unverwechselbare Attitude und jede Bearbeitung ist mit feiner Feder ausgeführt.
www.fraunhofersaitenmusik.de

Liederjan aus Hamburg sind seit 1975 mit ihrer eigenständigen Mixtur aus Folk, Chanson, Kabarett und Comedy auf höchstem Niveau unterwegs. Mit unzähligen Instrumenten und mächtigem Satzgesang begeistern die drei norddeutschen Künstler mal mit plattdeutschem Liedgut, mal mit urkomischen Wortkapriolen. Der Spannungsbogen wird virtuos und organisch vom derben Trinklied über tief gefühlvolle Balladen bis zum kalauernden Spaß gezogen.
www.liederjahn.de

Die Musik des französischen Trios Le Clou, gegründet 1976, hat ihre Wurzeln im Mississippi-Delta. In den Sümpfen Louisianas leben die Cajuns, Nachfahren französischer Siedler, die vor über 200 Jahren nach Nordamerika kamen. In den abgelegenen Bayous westlich von New Orleans haben sie lange isoliert gelebt und sich stolz und selbstbewusst bis heute ihre eigene Lebensart, ihre Kultur und ihre französische Sprache bewahrt. Cajun Swamp Groove heißt Le Clous energiegeladenes Gebräu aus traditioneller Cajun Music, Zydeco, kreolischen Rhythmen und Blues – gewürzt mit einer deftigen Portion französischem Esprit.
www.leclou.com

Mein Angebot: Beim Stichwort “Schnöpf” kostet der Eintritt nur € 12,00 (sonst € 22,00)

Friedl Brehm – Festival

Sonntag, 10. April 2011 um 15,00 Uhr
Friedl Brehm – Festival
(Friedl Brehm geboren 1917, gestorben 1983)
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Wirtshaus im Fraunhofer – Fraunhoferstraße 9
80469 München
Telefon: 0 89/26 78 50

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Zur Erinnerung an den legendären Verleger und aufmüpfigen Querschädel Friedl Brehm lesen und musizieren seine “Jungen Wilden”: Fraunhofer Saitenmusik, Sparifankerl, Mehlprimeln, Josef Berlinger, Helmut Eckl, Harald Grill, Hanns Meilhamer, Wolfgang Oppler, Carl-Ludwig Reichert, Hardy Scharf, Albert Sigl und Josef Wittmann.

Über Friedl Brehm schrieb dereinst Hermann Unterstöger in der Süddeutschen Zeitung: “Brehm ist eine der wohl bizarrsten Figuren unter den Verlegern des Münchener Raumes. Er betreibt seinen Laden eigensinnig und tolerant, besessen vom Optimismus und Großmut, ein verlegerischer Frechdachs, dessen Überleben auf dem erbarmungslosen Büchermarkt seinen Freunden zu ständiger Verwunderung gereicht.”

Und Bernhard Setzwein beschrieb den Friedl Brehm so: “Alles an Friedl Brehm war darauf angelegt, Widerspruch zu erwecken – ein Zug, der gewiss auch etwas trotzig Infantiles hat; dass Friedl Brehm jemals “erwachsen” geschweige denn altersweise gewesen wäre, lässt sich schwerlich behaupten. Er trotzte noch den unabänderlichsten Naturgesetzen.”

Und Felix Mitterer meinte im Nachruf auf den Friedl Brehm: “Er wollte der ewig Rebellierende bleiben, ein “Mundartrocker, der schulterlange, weiße Haare trägt, auf der Brust ein Friedenszeichen, dazu Bluejeans und Holzpantoffel.”

1957 gründete Friedl Brehm den “Friedl Brehm Verlag”. Friedl Brehm setzte sich vor allem für bairisch-österreichische Mundartdichtung ein. Er war ein unkonventioneller Verleger, der sein gesamtes Einkommen aus seinem Beruf als Redakteur der Süddeutschen Zeitung in seinen Verlag steckte.

Um vor allem jungen Mundartautoren ein Forum zu bieten, gründete er ferner mit Christian Buck 1969 die halbjährlich erscheinende Literaturzeitschrift „Schmankerl“. Das Schmankerl entwickelte sich bald zum bairischen Sprachrohr der „Neuen deutschen Mundartdichtung“ (Hofmann/Berlinger), die sich deutlich von der „tümelnden“ Heimatlyrik abzusetzen versuchte.

In dem “Friedl Brehm Verlag” wurden u.a. auch Texte von Gerhart Polt, Hans-Christian Müller, Carl-Ludwig Reichert, Michael Fruth und Herbert Kapfer veröffentlicht.

Eintritt: € 15,00

Der Simpl-Goethe und die Nachtigal

Revue rund um den legendären Simpl-Wirt und Kabarettisten Theo Prosel und die Sopranistin Julia Prosel
mit Theodora Diehl (=Tochter), Prinz Chaos II. (=Urenkel), Heida Lehndorfer (=Urenkelin), Gabriele Kirner-Bammes (=Enkelin), Peter Bammes und Karin Lehndorfer (=Enkelin).

Prag

St. Petersburg

Jersey

Island

China – Shanghai

Marokko